Unser Alltag mit Corona
Das Thema Corona- Virus beschäftigt uns nach wie vor, auf unserer Arbeitsstelle, wie auch im privaten Alltag. Von vielen Seiten hören wir, wie ermüdend das Thema durch ständig wechselnde Regeln inzwischen ist.
Stellen wir uns doch mal vor, wie das eigentlich für Kinder ist. Es ist schwer zu begreifen, was man denn nun darf und was nicht erlaubt ist.
Umso erstaunlicher ist es, wie die Kinder das Thema in ihren Alltag integriert haben. Masken gehören schon zum normalen Bild. Vor allem jüngere Kinder kennen viele Menschen nur mit Maske und lernen dadurch, den Ausdruck der Augen und die Bedeutung der Sprache anders zu bewerten.
Auch im Spiel ist es für die Kinder selbstverständlich geworden, sich mit Corona auseinander zu setzen. Oft können wir Situationen beobachten, in denen Corona eine Hauptrolle spielt. Zum Beispiel haben einige Kinder auf dem Bauteppich ein Corona Testzentrum gebaut, in dem sie einige Stühle aneinander gereiht haben. Natürlich durfte man nur mit Abstand Platz nehmen. Die Autos wurden zum Corona Test umfunktioniert. Bei den Testern durften natürlich die Masken nicht fehlen und geduldig haben die Getesteten auf ihr Ergebnis gewartet. „Du bist positiv, du musst in Quarantäne!“ war die Auskunft eines Kindes. „Juchu! Ich bin positiv!“ war die Antwort. Das Kind hat sich dann in eine andere Spielecke in Quarantäne begeben und hat sich dort bewegungslos hingelegt, bis es wieder zum nächsten Test gebeten wurde, der dann negativ war. Alle Ergebnisse haben die Kinder sorgfältig dokumentiert.
Auch einen echten Test haben wir mit den Kindern ausgepackt und genaustens untersucht. „Wie funktioniert das eigentlich in echt?“ Wollten die Kinder wissen und fanden Spaß daran, dass eine Kolleginnen sich zum Test zur Verfügung gestellt hat. Inzwischen testen die Kinder sich zu Hause und das ist für viele zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
In diesem Sinne: Bleiben Sie negativ!